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Sung min Song stammt aus einer Familie von Architekten und Ingenieuren in Südkorea. Auch er selbst tendierte berufsmäßig in diese Richtung, studierte dann Computeringenieur und arbeitete auch schon in diesem Bereich, als ein Gesangsprofessor in der Kirche auf ihn aufmerksam wurde und Sung min Song empfahl seine Stimme ausbilden zu lassen. Das ließ dieser sich nicht zweimal sagen, gab Wohnung und Beruf in Südkorea auf und kam zum Studium nach Deutschland. 

In der Saison 2026/27 wird der Tenor Sung Min Song die Hauptrolle des Mao Zedong in John Adams’ Oper Nixon in China am Palau de les Arts Reina Sofía im spanischen Valencia übernehmen, wo er an der Seite des weltberühmten Baritons Thomas Hampson und der Sopranistin Marlis Petersen auf der Bühne steht. Zu seinen weiteren bevorstehenden Opernengagements gehören La Traviata an der Oper Leipzig sowie La Bohème und Maria Stuarda am Nationaltheater Mannheim. Auch auf der Konzertbühne ist er vielbeschäftigt: Mit den Münchner Symphonikern begibt er sich auf eine vier Konzerte umfassende Tournee mit Beethovens 9. Sinfonie, die ihn in die Isarphilharmonie (München) und die Liederhalle Stuttgart führt. Zudem wird er im Gewandhaus Leipzig unter der Leitung von Dennis Russell Davies in Verdis Messa da Requiem mit dem MDR-Sinfonieorchester und dem MDR-Rundfunkchor zu hören sein – ein Konzert, das live im deutschen Rundfunk übertragen wird. Darüber hinaus singt er Mahlers Das Lied von der Erde mit dem Norrköping Symphony Orchestra in der Louis De Geer Concert Hall in Schweden. Seine facettenreiche Kozertsaison setzt sich fort mit einer viertägigen Tournee von Verdis Requiem an der Seite der Audi Jugendchorakademie und der Akademie für Alte Musik Berlin mit Stationen beim Rheingau Musik Festival, den Audi Sommerkonzerten, in Brixen (Italien) und Kelheim. Eine weitere Tournee mit vier Konzerten von Verdis Requiem führt ihn mit der Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg zusammen. Schließlich wird er mit den Stuttgarter Philharmonikern für eine dreiteilige Konzerttournee von Dvořáks Stabat Mater in der Philharmonie Luxembourg und der Liederhalle Stuttgart gastieren, bevor er die Saison mit einer Drei-Städte-Tournee von Verdis Requiem mit dem Göttinger Symphonieorchester in der Elbphilharmonie Hamburg, in Göttingen und in Hannover abschließt.

Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Mozart bis Wagner, mit dem er bereits an bedeutenden Opernhäusern in ganz Europa zu erleben war. Als führender Tenor gastierte er an der Komischen Oper Berlin (in Rusalka unter der Regie von Barrie Kosky sowie als Erik in Der fliegende Holländer unter der Leitung von James Gaffigan, dem aktuellen Musikdirektor der Komischen Oper und der Houston Grand Opera), am Nationaltheater Mannheim (Lucrezia Borgia und La Traviata) und am Staatstheater Wiesbaden (Die lustige Witwe unter der Leitung von Yoel Gamzou, dem Musikdirektor der Warschauer Oper). Zu seinen weitreichenden Opernengagements zählen zudem Hauptrollen am Aalto-Musiktheater Essen (Faust), an den Bühnen Bern in der Schweiz (Guillaume Tell), bei den Tiroler Festspielen Erl in Österreich (Guillaume Tell), am Theater Osnabrück (Rusalka und La Traviata), am Staatstheater Augsburg (Faust und Eugen Onegin), am Oldenburgischen Staatstheater (Verdis Requiem), am Saarländischen Staatstheater (Guillaume Tell), am Theater Heidelberg (Die lustige Witwe), am Staatstheater Darmstadt (La Traviata), am Theater Magdeburg (Turandot) und an der Korea National Opera (Die Zauberflöte). Darüber hinaus sang er bei Operngalas an der Opéra de Marseille und der Opéra national de Lorraine in Nancy (Frankreich) sowie am Salzburger Landestheater (Ariadne auf Naxos). Jüngst verkörperte er die Partie des Erik in Der fliegende Holländer mit dem Mozarteumorchester Salzburg in der historischen Felsenreiterschule. Besonders hervorzuheben ist, dass seine Live-Auftritte in Guillaume Tell, La Traviata und Lucrezia Borgia vom deutsch-französischen Kulturkanal ARTE TV sowie über OperaVision in ganz Europa und weltweit übertragen wurden.

Auch auf dem Konzertpodium setzt er seine unvergleichliche Karriere fort. Unter dem Dirigat des weltberühmten Dirigenten Kent Nagano sang er Verdis Messa da Requiem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO). Zudem war er bei einem Operngalakonzert in München unter der Leitung von Vladimir Jurowski, dem Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, zu erleben. Zu seinen weiteren herausragenden Auftritten zählen Dvořáks Stabat Mater mit dem MDR-Sinfonieorchester im Gewandhaus Leipzig unter Dennis Russell Davies sowie ein live übertragenes Konzert von Puccinis Messa di Gloria unter der Leitung von Domingo Hindoyan, dem aktuellen Musikdirektor der LA Opera. Auch als Aufnahmekünstler feiert er große Erfolge: So nahm er Richard Strauss’ Oper Feuernot mit dem Münchner Rundfunkorchester und dem Chor des Bayerischen Rundfunks auf. Des Weiteren spielte er Dvořáks Stabat Mater und Puccinis Messa di Gloria mit den Brandenburger Symphonikern bzw. den Bochumer Symphonikern ein. Seine Aufnahme von Mozarts sämtlichen Messen mit dem Kölner Kammerorchester erreichte zudem den prestigeträchtigen Meilenstein, bei den International Classical Music Awards (ICMA) 2026 in der Kategorie „Choral Recording of the Year“ nominiert zu werden. Sein umfangreiches Konzertrepertoire umfasst darüber hinaus eine multimediale Live-Übertragung von Beethovens 9. Sinfonie, die Singapur und Deutschland mit den Bamberger Symphonikern verband, sowie ein Operngalakonzert mit dem WDR Sinfonieorchester Köln. Seine Aufführung von Rossinis Stabat Mater mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Alain Altinoglu (dem aktuellen Musikdirektor des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel) wurde sowohl vom Bayerischen Rundfunk (BR) als auch von KBS übertragen.

Zudem sang er Beethovens 9. Sinfonie unter dem Dirigat des legendären Maestros Christoph Eschenbach im Nationalen Musikforum (NFM) in Polen sowie in der Warschauer Philharmonie. Er interpretierte Mendelssohns Lobgesang mit dem Prager Radio-Sinfonieorchester, begab sich mit dem Tonkünstler-Orchester auf eine Österreich-Konzerttournee mit Orffs Carmina Burana (darunter im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins) und brachte Beethovens 9. Sinfonie mit den Münchner Symphonikern in der Isarphilharmonie (München) sowie in der Liederhalle Stuttgart zur Aufführung.

Zudem sang er Verdis Messa da Requiem unter dem Dirigat des weltberühmten Dirigenten Kent Nagano beim Rheingau Musik Festival sowie in München. Im Palau de la Música in Valencia interpretierte er Beethovens Missa solemnis und Rossinis Stabat Mater mit dem Orchester von Valencia (Orquesta de Valencia) und war darüber hinaus bei einem Galakonzert mit dem renommierten Originalklang-Ensemble Les Musiciens du Louvre unter der Leitung von Marc Minkowski zu erleben. Zu seinen weitreichenden Konzertengagements gehören Beethovens 9. Sinfonie am Theater Hof, am Theater Aachen und am Theater Münster sowie Verdis Requiem mit den Bremer Philharmonikern, dem Sinfonieorchester Basel in der Schweiz, den Lübecker Philharmonikern und den Dortmunder Philharmonikern. Des Weiteren brachte er Orffs Carmina Burana am Mecklenburgischen Staatstheater zur Aufführung und sang Verdis Requiem in der prestigeträchtigen Berliner Philharmonie. Als international gefragter Tenorsolist gastiert er regelmäßig an führenden Opernhäusern, in großen Konzertsälen und bei bedeutenden Musikfestivals in ganz Europa, wo er mit weltberühmten Orchestern und Dirigenten zusammenarbeitet. Zu seinen hochkarätigen Festival- und Konzertauftritten zählen unter anderem der Kissinger Sommer, das Schleswig-Holstein Musik Festival, die Kölner Philharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg und die Alte Oper Frankfurt.

Der Künstler wurde bereits bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter beim Richard-Strauss-Gesangswettbewerb, mit dem Anneliese-Rothenberger-Preis, dem Gasteig-Musikpreis und dem Luitpold-Preis des Kissinger Sommers. Zudem gewann er den 3. Preis beim 33. Concorso Internazionale Valsesia Musica 2017, den zweiten Preis beim Hariclea Darclée Festival und Internationalen Gesangswettbewerb sowie den Grand Prix und den Prix Spécial ADAMI beim Vincenzo Bellini Concours International de Belcanto in Paris.

Er absolvierte die Hochschule für Musik und Theater München in Deutschland mit einem Master-Abschluss in Liedgestaltung mit Bestnoten, dem Konzertgesang Examen (höchster künstlerischer Studiengang) und schloss mit einem Bachelor-Abschluss an der Yonsei University College of Music, Abteilung für Gesang (Studium bei Professor Seung-Tae Choi) ab.

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